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ENERGIESPARTIPPS - WASSER

Badenixen - ab unter die Dusche!

Nicht nur Wasserratten oder Badenixen tun es: Jeder Bundesbürger dreht täglich den Wasserhahn auf und verbraucht - oft nur aus Gedankenlosigkeit - durchschnittlich 127  Liter Wasser. Dabei lässt sich schon durch ein paar simple Tricks der Verbrauch reduzieren. Auch beim Erwärmen von Wasser kann viel Energie eingespart werden.

Energiesparen im Badezimmer
Im Badezimmer lautet die Devise: Öfter mal die Dusche der Badewanne vorziehen, das spart Energie und Wasser! Ein Vollbad verschlingt rund dreimal so viel Energie und Wasser wie ein sechsminütiges Duschbad. Die Dusche kann zudem mit einem Durchfluss-Begrenzer, einem wassersparenden Duschkopf und einem Duschunterbrecher ausgerüstet werden. Und auch beim Zähneputzen sollte das Wasser nicht ständig laufen.

Für die Warmwasserbereitung gilt generell: Nicht mehr Wasser erwärmen als verbraucht wird, und das Wasser nicht stärker erhitzen als unbedingt erforderlich! Aber nicht nur mit warmem Wasser sollten Badenixen sparsamer umgehen. Deshalb überprüfen Sie alle Stellen im Haus, die eventuell Wasser vergeuden.

Im Bad können - wenn ohnehin der Austausch alter Geräte oder Armaturen ansteht - neue, energiesparende Geräte installiert werden; diese mischen das Wasser mit Luft, so dass beispielsweise Händewaschen ohne Komfortverlust bis zu 70 Prozent weniger Wasser verbraucht. Und nicht zu vergessen: Undichte Spülvorrichtungen und tropfende Wasserhähne unbedingt reparieren! Ein Wasserhahn, aus dem pro Sekunde ein Tropfen fällt, vergeudet 0,7 Liter Wasser pro Stunde. An einem Tag tröpfeln so rund 17 Liter unnütz durch die Leitung!

Checkliste für den energiesparenden Umgang mit warmem Wasser. Die wichtigsten Tipps im Überblick

Bei der Installation bzw. Gerätetechnik:

  • schnell einstellbare Mischarmaturen installieren (z. B. Einhebelmischer oder Thermostat-Armaturen)
  • Wasserhahndichtungen regelmäßig kontrollieren
  • auf Installation kurzer Leitungswege für Warmwasserrohre achten
  • Warmwasserleitungen dämmen
  • Zirkulationsleitungen möglichst vermeiden
  • Warmwasserspeicher nicht größer als erforderlich auswählen. Speicher mit niedrigen Wärmeverlusten wählen
  • Sonnenenergie - wenn möglich - zur solaren Warmwasserbereitung nutzen
  • Anlage regelmäßig warten lassen, bei Bedarf entkalken
  • Wassertemperatur nicht höher als 60° Grad einstellen
  • Warmwasserspeicher bei längeren Bedarfspausen, beispielsweise im Urlaub, ganz ausschalten

Beim täglichen Umgang mit warmem Wasser:

  • Duschen statt Baden, denn: Ein Wannenvollbad braucht dreimal soviel Wasser und Energie wie ein sechs Minuten langes Duschbad
  • Wasser abstellen beim Einseifen

Empfehlenswert sind:

  • Duschknöpfe mit Wasserstopper, die die eingestellte Temperatur speichern
  • beim Zähneputzen oder der Nass-Rasur Wasser nicht unnötig laufen lassen

Quelle: